Antworten zu Fragen

Antwort

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Wann ist eine Therapie dringend notwendig?

Grundsätzlich entscheidet der Arzt über die Notwendigkeit und Dringlichkeit einer Therapie. Dies kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Aus unserer Erfahrung gilt jedoch meist Folgendes:

  • Kindliche Schluck- und Essstörungen: Grundsätzlich ist eine rasche Therapieaufnahme wichtig, um weitere Folgen (z. B. Sondenernährung) zu vermeiden.
  • Lippen-, Kiefer-, Gaumensegelspalten: Therapiebeginn möglichst im Säuglingsalter, um Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und späteren Sprechproblemen vorzubeugen
  • Hochgradige Hörstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter oder nach Einsetzen eines Cochlea Implantats: Hier ist eine Therapie zeitnah sinnvoll.
  • Stimmstörungen: Dringende Therapieindikation, wenn die Stimme komplett weg ist, bei Schmerzen, bei Sprechberuflern, nach Operationen und bei starkem Leidensdruck.
  • Stottern: Dringend bei starkem psychischem Druck, je nach Schweregrad und Dauer des Stotterns und, wenn die Eltern von stotternden Kindern stark verunsichert sind.
  • Myofunktionelle Störungen/Schluckstörungen durch Muskelfunktionsprobleme im Mundbereich: Dringend vor geplanter Kiefer-Operation
  • Dysphagie/Schluckstörungen: Dringend z. B. nach Schlaganfall , da die Gefahr eines lebensbedrohlichen Verschluckens besteht.  

Zuletzt aktualisiert am 18-03-2016 von Anita Kittel.

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