Poltern

Was ist Poltern?

Anders als das Stottern zeigt sich das Poltern durch Symptome einer Kombination aus Sprachstörung und Sprechstörung.

Beim Poltern zeigen sich Symptome wie

  • Verminderte Verständlichkeit (Verwaschene Aussprache, Verschlucken von Lauten)
  • Unregelmäßige, zu schnelle Sprechgeschwindigkeit (Überstürztes Sprechen)
  • Reduzierte Wahrnehmung in Bezug auf Sprechtempo und Redefluss

Im Gegensatz zum Stottern verbessert sich das Sprechen der Betroffenen, wenn sie vor Fremden reden oder wenn sich die Aufmerksamkeit auf sie richtet. Bei Konzentration auf den Sprechvorgang verbessert sich ihr Sprechen.

Häufig kann Poltern auch mit Begleitsymptomen wie Lese-Rechtschreibschwierigkeiten einhergehen. Polterer können leicht ablenkbar und hyperaktiv sein und haben des Öfteren eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und Probleme bei der auditiven Verarbeitung.

Weitere Informationen unter: Vorschulkind/Hören/AVWS.

Was ist die Ursache für Poltern?

Die dem Poltern zugrunde liegende Ursachen sind nicht umfassend geklärt. Da das Poltern in manchen Familien gehäuft auftritt, scheint Vererbung eine Rolle zu spielen.

Wie verläuft eine logopädische Therapie?

Anders als beim Stottern empfinden Menschen, die poltern, meist wenig Leidensdruck und sind sich in der Regel ihrer Störung nicht bewusst. Daher ist es gelegentlich nötig, sie erst zu einer Therapie zu motivieren. Grundinhalte der Therapie sind die Reduzierung des Sprechtempos, sowie die Schulung der Eigenwahrnehmung.

Sind die vom Poltern Betroffenen ausreichend motiviert, so kann eine logopädische Behandlung die Verständlichkeit und Fähigkeit zur Kommunikation meist verbessern.

Praxis für Logopädie A. Kittel

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