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Tipps zur Sprachförderung für Kinder zwischen 2 und 3 Jahren

Welche Tipps gibt es generell?

  • Gehen Sie auf die Augenhöhe Ihres Kindes, wenn Sie mit ihm kommunizieren
  • Hören Sie Ihrem Kind geduldig zu
  • Lassen Sie Ihr Kind aussprechen, unterbrechen Sie es nicht
  • Sprechen Sie etwas langsamer, aber in natürlicher Weise
  • Passen Sie Ihre Sprechweise an das Sprachniveau ihres Kindes an (nicht zu komplizierte Sätze; einfache Nebensätze dürfen aber benutzt werden)
  • Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Sprechanlässe
  • Zeigen Sie selbst Sprechfreude (z. B. durch Betonungen und indem Sie Sprechanlässe schaffen)
  • Das Gesagte des Kindes bestätigen, wiederholen und in korrekte Sätze betten.
    z. B. 
    Kind zeigt auf die Katze, sagt: „Miau“
    Mutter oder Vater: „Ja genau, das ist die Katze. Sie macht miau.“
  • Setzen Sie Mimik und Gestik ein

Was kann ich beim Buchanschauen beachten?

  • Ruhige Umgebung (kein TV, kein Radio im Hintergrund)
  • Keine Geschwister, z. B. „Mamazeit“, „Papazeit“
  • Nicht nebenher essen
  • Es sollte gemütlich sein
  • Bücher sollten immer in Reichweite des Kindes sein
  • Kind muss Interesse haben, sonst Buch wechseln
  • Kein Schnuller (generell zum Sprechen nicht)
  • Kind darf nicht müde sein
  • Eltern müssen Zeit und Lust haben
  • Buchanschauen soll zum Ritual werden (z. B. immer zur gleichen Tageszeit)
  • Sitzhaltung soll so sein, dass Sie die Reaktionen Ihres Kindes sehen können

Wie kann ich die Sprache beim Buchanschauen oder im Freispiel gezielt fördern?

  • Wiederholen und bestätigen Sie die Äußerungen Ihres Kindes,
    z. B.
    Kind zeigt auf ein Auto und sagt: „brumm, brumm.“
    Mutter oder Vater: „Richtig! Das ist ein Auto, das macht brumm, brumm.“
  • Das Kind darf beim Buchanschauen blättern und zeigen – das Kind führt Sie und nicht Sie das Kind!
  • Warten Sie ab, beobachten Sie, hören Sie zu was Ihr Kind sagt oder macht
  • Fragen Sie das Kind nicht ab: „Wo ist….“, „Was ist das?“ 
  • Stellen Sie offene Fragen, z. B. beim Buchanschauen: „Was passiert denn da?“, „Was machen denn die Kinder hier?“

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